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Terrassendach mit Solarstrom für wen lohnt sich das und wo liegen die Vor- und die Nachteile?

Ein Terrassendach mit Solarstrom auszustatten hat seine Vorteile, es wird nicht nur grüner Strom produziert, auch der Wetterschutz ist gleichzeitig sichergestellt. Der Strom der erzeugt wird versorgt den Haushalt mit Strom. Der Eigentümer kann seine Haushaltsgeräte sozusagen autark speisen. Im Artikel finden sich viele weitere hilfreiche Tipps. 

Das Terrassendach liefert den Solarstrom

Für viele Hauseigentümer ist die Terrasse im Sommer oder an warmen Frühlings- und Herbsttagen wie ein Wohnzimmer. Durch das vorhandene Dach werden Möbel, Personen oder empfindliche Pflanzen vor jedem Wetter geschützt, egal ob Sonne, Wind oder Regen. Mit dem Terrassendach wird sozusagen zusätzlicher Wohnraum geschaffen. Was würde da jetzt näher liegen als die Fläche des Daches zur Stromerzeugung zu verwenden. Gerade in Zeiten wo Strom immer teurer wird. 

Die Frage ist wie sieht es finanziell aus, lohnt sich die Investition denn? Muss eine Baugenehmigung eingeholt werden? Was muss alles beachtet werden beim Bau eines Solar-Terrassendachs und dessen Konstruktion? Diese Fragen werden alle komplett im Folgenden beantwortet, von der Planung bis hin zu Ausführung. 

Welche Vorteile bietet das Solar-Terrassendach?

Ein Solar-Terrassendach schützt vor Regen, Wind und Sonne, kann aber noch viel mehr. Der Eigentümer erzeugt dabei seinen eigenen Strom. Damit lassen sich im Haushalt die elektrischen Geräte betreiben und macht den Besitzer ein Stück weit Autark. Mit einer entsprechenden Ladestation kann selbst das E-Auto betankt werden. 

Wird der Strom nicht selbst verwendet ist es möglich den erzeugten Strom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Damit lassen sich die eigenen Stromkosten senken, der eingespeiste Strom wird vergütet. Der Erlös des verkauften Stromes ist in der Regel etwas niedriger als der Strom der bezogen wird. Speist man den erzeugten Strom in das öffentliche Netz ein, wird man in den Augen des Finanzamts zum Unternehmer. Bringt den Vorteil, die Ausgaben der Anlage oder Wartungskosten können steuerlich in Abzug gebracht werden. 

Ein großer Vorteil ist der Umweltaspekt. Bei Solarstrom handelt es sich um sauberen Strom und erzeugt keine Emissionen, was zu einer tadellosen Umweltbilanz führt.

An heißen Sommertagen spendet die Terrassenüberdachung Schatten und Kühlung, was als vorteilhaft zu werten ist. Die Kühlung kommt daher, die Strahlen der Sonne werden direkt von den Solar Paneelen abgefangen und können somit nicht die Terrasse erhitzen. 

Welche Nachteile bietet das Solar-Terrassendach

Es kommt immer auf die Größe der Anlage an, ob der komplette Strombedarf abgedeckt wird. Ist dieses nicht der Fall muss Strom aus dem öffentlichen Netz zusätzlich eingespeist werden. Die Menge an Strom die erzeugt wird ist von weiteren Faktoren abhängig, wie die Sonnenzeiten oder die Ausrichtung des Daches und wie dessen Winkel ausgerichtet ist. Was bedeutet die Menge des erzeugten Stromes kann beeinflusst werden. Nicht zu vergessen sind die sonnen freien Tage, bei Regen, Schnee oder Nebel wird nur wenig oder auch kein nennenswerter Strom produziert. 

Sind auf den Dächern Solaranlagen installiert bedeutet das einen erheblichen Mehraufwand was die Pflege betrifft, im Vergleich zu einfachen Terrassenüberdachungen. Bei einem Terrassendach handelt es sich um eine  flache Konstruktion, was zu Folge hat, Schmutz haftet hartnäckiger und eine regelmäßige Reinigung ist daher notwendig. Ansonsten würde das dazu führen, weniger Strom zu produzieren, da die Paneele ihre Effektivität verlieren. Bei Schnee kommt keine Sonne durch und die Schneelast kann gefährlich für das Dach werden.

Was kostet eine Solar-Terrassenüberdachung? 

Grundsätzlich kann gesagt sein die Kosten für ein Solar-Terrassendach bestehen hauptsächlich aus den Posten für das Material und den Montagearbeiten. Die Größe der Fläche des Daches spielt eine entscheidende Rolle in der Zusammensetzung des Preises, hinzu kommt die Art des verwendeten Materials. Im Durchschnitt kann mit etwa 9.000 Euro für eine Solarterrasse bei einer Größe von etwa 20 qm gerechnet werden. Hinzu kommen Kosten für eine eventuell benötigte Baugenehmigung, den Statiker und die Anmeldung zur Bundesnetzagentur. 

Wer handwerklich talentiert ist der kann sich bei den Montagekosten einiges einsparen. Die Solarpaneele können durchaus selbst installiert werden. Die Sicherheitsmaßnahmen gilt es immer einzuhalten um so das Verletzungsrisiko gering zu halten. Auch Solarpaneele können bei unsachgemäßer Montage beschädigt werden. Der bessere Weg ist es in der Regel einen Fachbetrieb mit der Montage zu beauftragen. 

Ein Tipp: Es ist möglich eine finanzielle Förderung zu erhalten wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Was über die Förderung der KFW funktioniert und zwar dann, wenn es bei der bestehenden Immobilie zu einer energetischen Sanierung kommt. Ob das möglich ist kann in einer Beratung bei der Hausbank geklärt werden. 

Was muss bei dem Bau einer Solar-Terrassenüberdachung beachtet werden?

Es gibt Regeln die bei der Planung von Solar-Terrassenüberdachungen einzuhalten sind. Was die Sicherheit betrifft, müssen wesentliche Punkte beachtet werden. Diese sind strenger gehandhabt als bei Solaranlagen die auf dem Hausdach installiert sind. Die Paneele der Terrasse müssen strengeren Witterungsbedienungen standhalten können. Ein Solar-Terrassendach ist im Idealfall immer nach Süden ausgerichtet. Die Neigung ist nicht zu stark abfallend, sonst verlieren die Module an Effizienz. Schon geringer Schatten kann Verluste in der Leistung bringen.

Die Modernisierung des Terrassendachs

Wenn bisher noch kein Terrassendach vorhanden ist bietet sich die Montage eines Solar-Terrassendach an. Besteht bereits eine Überdachung kann dieses selbstverständlich mit Solarpaneelen bestückt werden. Wichtig ist das Vorhaben muss immer mit dem zuständigen Bauamt abgesprochen und geklärt werden. Sehr oft unterscheiden sich die Regelungen in den unterschiedlichen Landkreisen. 

Werden die Solarpaneele auf ein vorhandenes Dach montiert muss der Statiker einbezogen werden. Nur er kann klären ob das Dach stabil genug ist um die Module, die hohes Eigengewicht mitbringen tragen zu können. Jeder der sich dafür entscheidet sein Dach mit Solarmodulen zu versehen muss wissen diese sind damit ab sofort die neue Überdachung und lösen die bestehende ab. 

Das Fazit: Lohnt sich die Investition eines Solar-Terrassendach? 

Schaut man sich die immer höher steigenden Strompreise an, kann getrost gesagt sein es lohnt sich seinen Strom selbst zu erzeugen. Natürlich stehen erst die hohen Anschaffungskosten im Vordergrund. Dennoch in ein paar Jahren können diese schnell wieder erwirtschaftet werden. Besonders rentabel ist ein Solar-Terrassendach dann, wenn die Terrasse nach Süden hin ausgerichtet ist und tatsächlich auch viel Sonne abbekommt. Vorsicht nichts sollte die Solarmodule beeinflussen, also keine Gebäude oder Bäume dürfen die Sonneneinstrahlung behindern. Da auch E-Autos mit dem erzeugten Strom betankt werden können ist das ein weiterer Grund für die Investition. 

Wird die Immobilie aus welchen Grund auch immer verkauft, wird durch die energieeffiziente Ausstattung durchaus ein höherer Preis erzielt. Vor der Investition immer einen Elektriker und Statiker mit ins Boot nehmen, denn sie sind in diesem Bereich die Experten. Sie kennen sich auch bezüglich der Sicherheit aus und geben wertvolle Ratschläge. Über das Für und Wieder kann ausführlich im individuellen Fall beraten werden. Schnell werden sich alle Vor- und Nachteile herauskristallisieren. Zusätzlich können die anfallenden Investitionskosten besser kalkuliert werden die auf den Eigentümer zu kommen.

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